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„Sie können stolz sein auf ihr Werk“

vom Samstag, dem 21. Januar 2012

Ein Jahr lang haben Mitarbeiter der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten Holzgerlingen (GWW) und Jugendliche aus der sozialpädagogischen Einrichtung Waldhaus Hildrizhausen gemeinsam einen Traktor der Marke Porsche Diesel Junior restauriert. Der Abschluss des Projekts ist im Böblinger Mehrgenerationenhaus Treff am See gefeiert worden.

„Sie können stolz sein auf ihr Werk“, ruft Projektpate Peter Kredatus den Teilnehmern des Projekts „Porsche Junior“ zu. Ein Jahr lang haben Mitarbeiter der GWW Holzgerlingen mit Behinderung und Jugendliche aus der sozialpädagogischen Einrichtung Waldhaus Hildrizhausen mit problematischem sozialen Hintergrund gemeinsam am Traktor von Kredatus’ Schwiegersohn Willi Hofacker gearbeitet, in einer Halle, die von Robert Krauss, ehemaliger Geschäftsführer der Firma KD-Sondermaschinen, zur Verfügung gestellt wurde.

Dabei haben sie unter der Anleitung von Matthias Weißer (Waldhaus), Bernd Adis, Reiner Hermann und Markus Metz (GWW) Qualifikationen erworben aus verschiedenen Berufsfeldern, vom Mechaniker über den Lackierer bis zum Elektriker. Darüber hinaus lernten die Teilnehmer tüchtig in puncto Sozialkompetenz hinzu.

„Hervorragende Symbiose“

Alt und Jung, Menschen mit und ohne Behinderung, technisch versiert oder unerfahren, arbeiteten gemeinsam an einem Ziel und bauten Hemmschwellen und Vorurteile ab. „Es war eine hervorragende Symbiose“, sagt Harald Stegen, Vorstandsvorsitzender und Projektinitiator vom Projekt Porsche, das derzeit an insgesamt 95 Standorten in Deutschland, Österreich und Südtirol an ähnlichen Vorhaben arbeitet.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der ehemals nicht mehr funktionstüchtige und unansehnliche Traktor von Willi Hofacker blitzt wie neu bei der Übergabe des Fahrzeugs im Böblinger Mehrgenerationenhaus. Doch dabei soll es nicht bleiben: Die Kooperation zwischen der gemeinnützigen Waldhaus-Gesellschaft unter der Geschäftsführung von Hans Artschwager und der GWW soll keine einmalige Geschichte gewesen sein.

Fachleute wie Kati Fasold-Schmid, Integrationsmanagerin beim Waldhaus, erhoffen sich auch in Zukunft von solchen Kooperationen wichtige Impulse für die sozialpädagogische Arbeit. Und: Wie Harald Stegen ankündigt, wird die Porsche AG einen weiteren Traktor zur Verfügung stellen, um das Projekt in Holzgerlingen noch einmal aufzulegen.

Bericht der SZ/BZ

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